International haben sich die Stahlpreise im Dezember – trotz mangelnder Zuversicht - auf tiefem Niveau stabilisiert. Wie weit die um $ 20-30 per Tonne avisierten höheren Notierungen durchgesetzt werden können, bleibt abzuwarten. Zumindest in den USA scheinen die Abnehmer bereit zu sein, Preisaufschläge zu akzeptieren.
Rohstoffe zur Stahlherstellung haben im dritten und anfangs viertes Quartal erheblich an Terrain verloren, allerdings konnte sich Eisenerz seit Mitte November erholen (von $ 120 auf $ 144/145); auch bei Schrott drehten die Preise vor Weihnachten von $ 420 auf $ 485 CFR). Kohlepreise hingegen sind noch schwach (von $ 330 auf $ 235)
Wir halten im 1. Quartal dieses Jahres leicht steigende Rohwaren- und Stahlpreise für realistisch, in Asien wird sich aber vor dem chinesischen Neujahrsfest (Woche vom 23. Bis 30. Januar 2012) nicht mehr viel bewegen.